Rom Pantheon

Kreuzfahrthafen Rom (Civitavecchia) – auf eigene Faust

Rom gehört zu einem der klassischen Ziele bei einer Mittelmeer-Kreuzfahrt im westlichen Mittelmeer. Die Kreuzfahrtschiffe legen leider nicht direkt in Rom an, sondern im Hafen Civitavecchia, der etwa 70 km vom Stadtzentrum Roms entfernt ist. In Civitavecchia sind regelmäßig die großen Kreuzfahrtschiffe von Aida, Costa, MSC, TUI Cruises & Co. anzutreffen. Das Roma Cruise Terminal in Civitavecchia gehört zu einem der größten Kreuzfahrthäfen im Mittelmeer. Hilfreiche Informationen zum Hafengelände, Lageplan der Schiffe und Informationen rund um Rom inkl. den besten Verbindungen findet ihr auch auf der offiziellen Homepage der Port Mobility Civitavecchia.

Rom Pantheon

Wer mit seinem Kreuzfahrtschiff in Civitavecchia anlegt, wird es sich nicht entgehen lassen, das Stadtzentrum Rom zu erkunden. Die Stadt Rom kann wunderbar auf eigene Faust erkundet werden. Der Besuch gehört nahezu zum Pflichtprogramm bei deiner Mittelmeer-Kreuzfahrt.

Wir haben dir hier die wichtigsten Informationen zum Kreuzfahrt-Hafen in Civitavecchia zusammengefasst. Welche Verkehrsmittel vorhanden sind, wie du am schnellsten in die Stadt Rom und zurück kommst und welche Sehenswürdigkeiten sich für einen Landausflug auf eigene Faust lohnen. Diese Informationen haben wir dir auf Basis unserer Recherchen und eigener Erfahrung zusammengestellt.

Von Civitavecchia nach Rom auf eigene Faust

Wenn du am Hafen in Civitavecchia dein Kreuzfahrtschiff verlässt, gibt es verschiedene Verkehrsmittel, mit denen du ins Stadtzentrum Rom fahren kannst.

  • Shuttle-Busse
  • Taxis (begrenzte Anzahl)
  • Züge (am schnellsten Civitavecchia Express nach Rom)

Zu Fuß ist es doch recht weit und kein schöner Weg zur Stadt. Denn die Anleger sind weit ins Meer hinaus gebaut. Vielleicht lohnt sich ein schnelles Taxi hier besonders.

Warnung

Auf jeden Fall ist für Rom gute Vorbereitung und Planung wichtig. Denn die Zeit ist (immer zu) knapp.

Shuttle-Busse am Hafen von Civitavecchia

Mit den kostenlosen Shuttle-Busssen kannst du bis zum Portmobility Servicecenter Largo della Pace fahren. Es gibt zwei verschiedene Linien, die Green Line und die Blue Linie. Welche Linie für dich infrage kommt, hängt vom Liegeplatz deines Kreuzfahrtschiffes ab. Alternativ hast du auch die Möglichkeit vom Largo della Pace aus, mit dem Stadtbus PortLInk (CSP) bis zum Bahnhof Civitavecchia zu fahren. Wenn du vom Hafen Civitavecchia dirket bis Rom fahren möchtest, kannst du den SIT-Shuttelbus nehmen. Dieser Bus hält nur an der San Pietro (Via Crescenzio 2) und der Termini (Piazza Indipendenza) Haltestelle. Das Ticket kostet 25 EUR p.P. für Hin-Rückfahrt. Detaillierter Informationen zu diesen Bussen findest du auch auf der offiziellen Homepage der Port Mobility Civitavecchia.

Taxis am Hafen von Civitavecchia

Am Kreuzfahrthafen in Civitavecchia warten auch Taxis 🚕 auf die Kreuzfahrt-Gäste, allerdings nur in begrenzter Anzahl. Die Preise sind oftmals Verhandlungssache 💶. Wir haben uns das erstbeste Taxi geschnappt, weil wir so schnell wie möglich zum Bahnhof von Civitavecchia wollten, um den frühestmöglichen Zug nach Rom zu erreichen. Für die Fahrt vom Hafenterminal bis zum Bahnhof haben wir 10 EUR bezahlt.

Mit dem Zug von Civitavecchia nach Rom

Die meisten Kreuzfahrtgäste entscheiden sich mit dem Zug von Civitavecchia ins Stadtzentrum von Rom zu fahren. Eine günstige und schnelle Möglichkeit die 70 km zurückzulegen. Du kannst den Bahnhof von Civitavecchia in etwa 20 Minuten Fußweg erreichen, mit dem Shuttle-Bus fahren oder schneller mit einem der Taxis. Entscheidend ist hier, was dir wichtiger ist, der Zeitfaktor oder Geldfaktor 🤔. Wir wollten den nächsten Zug erreichen, der schon in 15 Minuten abfuhr, daher haben wir uns spontan für ein Taxi entschieden

Wir haben vorab geprüft, zu welcher Uhrzeit die Züge vom Bahnhof in Civitavecchia nach Rom fahren. Informationen zu den Fahrzeiten und Preisen findest du auf der offiziellen Homepage der Trenitalia, sogar in deutscher Sprache. Die Fahrkarte kostet 4,60 EUR p.P. für die Hinfahrt. Die Bezahlung am Terminal im kleinen Bahnhof ist einfach und in deutscher Sprache. Kreditkarte passt. Die Fahrt selbst dauert etwa 80 Minuten. Es gibt auch noch eine Express-Variante, allerdings nur zu wenigen, bestimmten Fahrzeiten. Das Ticket kostet dann 12,90 EUR p.P. für die Hinfahrt und die Fahrt dauert nur 45 Minuten.

Die Tickets kannst du am Bahnhof am Automaten erwerben. Auch hier ist es möglich, die deutsche Sprache einzustellen. Die Funktion ist ähnlich wie am Bahnhofautomaten in Deutschland. Du musst den Abfahrtsort eingeben, also Civitavecchia, den Ziel-Bahnhof, in unserem Fall bis zur Haltestelle Roma Termini (Hauptbahnhof) oder St. Pietro (10 Fußminuten zum Vatikan, Tipp), die Anzahl der Personen und die Abfahrtszeit. Schon wird das Ticket ausgedruckt. Wir haben den Zug noch à la minute erreicht 🤯. Der Bahnhof ist klein und es sind wenn überhaupt nur wenige Züge da. Achtung: in Italien öffnen die Züge erst kurz vor Abfahrt, nicht verwirren lassen. Die Zugfahrt war ruhig und entspannt. Zu sehen gab es auf der 80-minütigen Fahrt nichts Bemerkenswertes 👀.

Auf eigene Faust durch die ewige Stadt Rom

Endstation war für uns am Roma Termini (Hauptbahnhof). Der Bahnhof in Rom ist sehr groß, wir sind gute 15 Minuten bis zum Ausgang gelaufen 🏃‍♀️. Aber jetzt kann es endlich losgehen, wir erkunden Rom zu Fuß auf eigene Faust.

Was gibt es im Stadtzentrum Roms zu sehen

Rom hat unwahrscheinlich viele schöne und auch sehr bekannte Sehenswürdigkeiten zu bieten. Dazu gehören u.a.:

  • Das Kolosseum
  • Das Forum Romanum
  • Der Palatin Hügel
  • Der Trevi Brunnen
  • Die Spanische Treppe
  • Das Pantheon
  • Die Vatikanischen Museen & Sixtinische Kapelle
  • Der Petersdom
  • Die Piazza Navona
  • Das Viktor-Emanuelsdenkmal
  • Die Basilica di Santa Maria Maggiore
  • Die Galleria Borghese
  • Die Engelsburg

Das war nur ein kleiner Auszug, Rom hat noch viel mehr an Sehenswürdigkeiten im Angebot. Wir haben uns hier auf die bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum von Rom beschränkt.

Tipp

Wir legen uns immer eine Google-Maps-Karte an, in der wir alles speichern, was wir sehen möchten. Das können wir nur empfehlen. Zum einen kann man sich besser orientieren und zum andren spart man sich ggf. unnötige Wege 👍. Durch die Sicherung als Offline-Karten klappt das auch ohne Netz und mobile Daten.

Basilika Santa Maria Maggiore

Als Erstes hat uns unser Weg zur Basilica Papale di Santa Maria Maggiore geführt. Diese Kirche gehört zu einer der vier päpstlichen Kirchen und ist auch die größte Marienkirche in Rom. Sie stammt aus dem 5. Jahrhundert und beeindruckt durch seine auffällige, goldene Decke. Von außen ein schönes historisches Gebäude, das nicht erkennen lässt wie prunkvoll es innen aussieht. Als wir die Kirche nach kleiner Kontrolle kostenlos betreten haben, wurde noch ein Gottesdienst mit musikalischer Untermalung abgehalten. Sehr beeindruckend 😌. Hier muss man ganz klar sagen, dass sich der Besuch lohnt 👍.

Kolosseum und Konstantinsbogen

Von der Basilica Santa Maria gehen wir weiter Richtung Kolosseum. Wir haben uns hier für einen Rundgang über das Gelände bis zum Konstantinsbogen entschieden. Rund um das Kolosseum war schon extrem viel los. Leider waren einige Wege wegen des Stadtmarathons Run Rome 🏃🏾🏃🏾🏃🏾 gesperrt, was es etwas kompliziert machte einen freien Weg zu finden. Das Kolosseum konnte früher bis zu 65.000 Zuschauer fassen, die den Gladiatoren bei ihren wilden Kämpfen zusahen. Heute können die Ruinen dieses riesigen Amphitheaters besichtigt werden. Dazu gehört die Arena, die Tribüne und ein unterirdischer Bereich. Außerdem gehört es zu den sieben Weltwundern der Neuzeit. Hier kann es zu sehr langen Wartezeiten kommen. Wer sich für eine Besichtigung interessiert, sollte sich unbedingt vorab ein Ticket kaufen ℹ️, das für 18 EUR p.P. (Paketpreis) über die offizielle Homepage des Kolosseums reserviert werden kann. Hier werden bestimmte Zeitfenster vorgeschlagen, du musst also wissen, wann du die Zeit dafür hast. Für uns hat die Zeit bedauerlicherweise nicht gereicht 🤷🏻. Wir verlassen jetzt das Gelände des Kolosseum und gehen weiter Richtung Piazza Venezia 🚶‍♀️ zum Viktor-Emanuelsdenkmal.

Viktor-Emanuelsdenkmal

An der Piazza Venezia seht das unübersehbare Viktor-Emanuelsdenkmal zu Ehren des italienischen Königs Vittorio Emanuele II. Es ist erstaunliche 135 m breit und 70 m hoch. Der Bau wurde anlässlich des Todes von Vittorio Emanuele II im Jahr 1878 beschlossen. Aber der König wurde nicht hier begraben, sondern im Pantheon. Es ist möglich, mit einem Aufzug auf das Dach des Denkmals zu fahren. Von dort hast du einen schönen Blick auf die Stadt Rom. Die Besichtigung mit der Fahrstuhlfahrt auf das Dach kostet 12 EUR p.P. Tickets kannst du über die offizielle Homepage VIVE kaufen. Wir haben hier nur einen Fotostopp 📸eingelegt und sind weiter Richtung Phantheon.

Pantheon

Die Geschichte des Pantheons geht bis ins Jahr 27 v. Christus zurück. Es ist eines der wenigen Gebäude, das aus dem alten Rom erhalten geblieben sind. Es steht im Zentrum von Rom. Man weiß bis heute nicht, welchen Zweck das Gebäude ursprünglich erfüllte. Im Laufe der Jahrhunderte wurden immer wieder Änderungen und Umbauten vorgenommen, was sich natürlich auf das heutige Erscheinungsbild ausgewirkt hat. Bekannt ist auch die offene Kuppel des Pantheons, dessen Öffnung einen Durchmesser von 9 m hat und für einen besonderen Lichteinfall sorgt. Die komplette Kuppel hat einen Durchmesser von 43,44 m und gehört zu den weltweit größten Kuppeln, die nicht aus Stahlbeton bestehen. Ein sehr bemerkenswerter und besonderer Bau. Hier lohnt sich ein Besuch. Der ist auch noch kostenlos 👍. Unser Weg führt uns über den Fluss Tiber Richtung Petersdom.

Piazza Navona

Zu einem der schönsten Plätze in Rom zählt die Piazza Navona im Zentrum von Rom. Dieser Platz wurde 86 n. Chr. von dem Kaiser Domitian in Auftrag gegeben. Ursprünglich sollte der Platz als Stadion für Leichtathletikturniere dienen. Daher stammt seine außergewöhnliche Form. Auf und um dem Piazza Navona gibt es einiges zu sehen. Du findest hier:

  • Fontana di Fiumi (Vierströmebrunnen)- zentraller Springbrunen
  • Fontana del Moro (Mohrenbrunnen)
  • Fountain of Neptune (Neptunbrunnen)
  • Sant’Agnese in Agone – Kirche
  • Stadion des Domitian liegt unter der Piazza Navona, Eintritt 8,50 EUR p.P.
  • Palazzo Pamphilj – Palast auf der Piazza Navona, Eintritt 15 EUR p.P.
  • Museo di Roma a palazzo Braschi, Eintritt 9,50 EUR p.P.
Rom Piazza Navona
Rom Piazza Navona

Auf der Piazza Navona ist es nicht schwer, einen halben Tag mit den Besichtigungen der zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu verbringen. Aber du kannst zwischendurch natürlich auch etwas entspannen 😌 und eins der Cafés oder Restaurants aufsuchen. Es bieten sich auch an, einfach nur mit einem Eis 🍦 an einem der Brunnen⛲️ zu sitzen und das Treiben auf dem Piazza Navona zu beobachten. Hier ist für jeden etwas dabei 👍.

Auf dem Weg zum Petersplatz

Auf dem Weg Richtung Petersplatz überqueren wir den Tiber auf der Ponte Umberto I und laufen direkt auf das imposante Gebäude Corte di cassazione zu, das direkt neben der Engelsburg steht. Das Ponte Umberto I beherbergt die verschiedenen Gerichtshöfe Italiens. Der Ausblick ist von der Brücke aus schon sehr beeindruckend und eignet sich wunderbar für einen kleinen Fotostopp 📸.

Engelsburg

Wir laufen weiter Richtung Petersplatz, direkt an der Engelsburg vorbei. Für eine Besichtigung reichte unsere Zeit nicht aus, aber es ist eine sehr beliebte Sehenswürdigkeit in Rom. Alleine die kreisförmige Erscheinung macht schon neugierig und Lust auf mehr. Ursprünglich sollte die Engelsburg als Mausoleum dienen, wurde aber später zur Festung umgebaut. 1722 wurde die Engelsburg mit dem Petersdom durch einen Tunnel verbunden und diente dem Papst als Fluchtweg und als Schatzkammer für die Kirchenschätze. Nach der Schenkung 1870 vom Vatikan an die italienische Armee wurde daraus ein öffentliches Museum. Hier sollte man auf jeden Fall etwas mehr Zeit einplanen, da sich das Museum auf 7 Etagen verteilt. Der Eintritt kostet 13 EUR p.P. und ist schon alleine wegen der interessanten Geschichte einen Besuch wert 👍. Die Tickets sind auf der offiziellen Homepage der Museo Nazionale erhältlich.

Petersdom

Wir kommen dem Petersdom langsam näher, von weitem können wir schon die schöne Kuppel erkennen. Wir haben uns vorab ein Online-Ticket für eine Domführung mit Kuppelbesichtigung gekauft. Treffpunkt ist 13:30 Uhr rechts neben dem Petersplatz. Beim Eintreffen vor dem Petersplatz ist noch überraschend wenig los. Wir warten auf unsere Gruppenleitung, während dessen wird es auf dem Platz immer voller und die Warteschlange für den Einlass in den Petersdom wird länger und länger 🤯.

Endlich ist unsere Gruppe komplett und wir können zur Dombesichtigung starten. Voller Erwartung starten wir Richtung Eingang 😍. Aber wir gehen nicht an der mittlerweile 10 mal so langen Warteschlange vorbei, sondern stellen uns hinten an 😲. Wir sind verwundert und fragen nach, was es mit der gebuchten „Fast-Line“ auf sich habe. Vor der Sicherheitskontrolle hilft das aber nicht, da muss jeder anstehen. Der Witz ist, dass es nach der Sicherheitskontrolle auch keine Warteschlange mehr gibt, sondern man kann ganz gemütlich in den Peters Dom schlendern. Das bedeutet, wir haben vollkommen umsonst 1 Stunde gewartet und hätten uns gleich bei unserem Eintreffen anstellen können 😡.

Warnung

Die online Reservierung könnt ihr euch sparen. Die bessere Variante ist, ihr setzt den Besuch des Peters Doms auf Platz 1 auf euerer Liste und plant den Besuch so früh vormittags wie nur möglich ein. Dann ist die Warteschlange kurz, man steht nicht stundenlang ungeschützt im Freien und ihr spart euch Zeit und Geld! Wir würden daher wieder mit dem Zug fahren, aber gleich zum Vatikan aussteigen. Führung muss nicht sein für uns.

Für uns war die Besichtigung des Petersdoms das Highlight in Rom. Schon das Durchschreiten des Eingangs ist atemberaubend. Die Größenverhältnisse sind einfach unvorstellbar, bei einer Höhe von 136 m und einer Fläche von 186 x 123 m. Egal in welche Richtung man blickt, es ist ein beeindruckender Bau.

Eingang Peters Dom
Eingang Petersdom

Wir haben auf unseren Reisen noch nie ein solches pompöses Gebäude besichtigt. Es ist unglaublich, was hier von Menschenhand geschaffen wurde. An keiner Ecke wurde gespart und alles an architektonischen Möglichkeiten ausgeschöpft. Egal ob der Blick nach oben zu den unglaublich schönen Decken und Kuppeln mit Figuren geht oder nach unten auf den Marmorboden. Aber es ist wahnsinnig beeindruckend und ein Muss bei einem Rombesuch 👍.

Zu den Besonderheiten im Petersdom gehört auch die Besichtigung der Kuppel. Einen Teil kann man mit dem Lift hochfahren, aber der Rest von etwa 320 Stufen muss gelaufen werden. Hier sollte man keine Gehbehinderung oder Platzangst haben. Außerdem empfehlen wir vorab ein Ticket für diese Besichtigung zu kaufen, den auch hier bilden sich lange Warteschlangen. Es gibt auch die Möglichkeit sich ein Kombiticket zu kaufen, wenn du auch die Vatikanischen Museen oder die Sixtinische Kapelle sehen möchtest. Eine Übersicht der verschiedenen Ticketvarianten findest du auch auf der Homepage der St. Peters Basilica Tickets.

Petersdom
Petersdom

Wegen der langen Wartezeit für die Sicherheitskontrolle auf dem Petersplatz, schaffen wir es zwar den Petersdom zu besichtigen, aber für die Kuppelbesichtigung reicht unsere Zeit nicht mehr aus. Wir sind etwas enttäuscht und verstimmt wegen dieses Ticketfehlkaufes und den dadurch verlorenen 1,5 Stunden. Wir wenden jetzt zurück Richtung Bahnhof, um noch den letzten Zug 🚉 Richtung Civitavecchia zu erreichen. Auf dem Weg zum Zug nehmen wir noch alles an Sehenswürdigkeiten mit, was auf dem Weg liegt und zeitlich noch machbar ist 🥵🥵.

Spanische Treppe

Als erste Station(e) auf dem Weg zum Bahnhof von Rom kommen wir zur berühmten spanischen Treppe. Diese Treppe hat 135 Stufen und drei verschiedene Trassen, die ein Hinweis auf die Dreifaltigkeit sind. Obwohl die Treppe von einem Franzosen gebaut wurde, hat sie ihren Namen „Spanische Treppe“ wegen der spanischen Botschaft, die im 17. Jahrhundert auf der Piazza di Spagna stand. Wie man auf dem Foto gut sehen kann, ist auch hier wieder eine enorme Menschenansammlung 😱. Aber egal, jetzt sind wir schon mal hier. Also ganz touri-like: Plätzchen suchen, Selfie-Stick, lächeln (schon etwas angestrengt), Foto 📸 und weiter gehts. Nächster Halt: Trevi Brunnen ⛲️.

Trevi-Brunnen

Natürlich gehört der Trevi-Brunnen (Fontana di Trevi) zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Rom. Dieser fast 30 m hohe Brunnen wurde auch durch verschiedene Filmen bekannt, in denen er als Kulisse diente. Wie in den meisten Filmen werden hier täglich tausende Münzen in den Brunnen geworfen. Dieser Brauch stammt aus einer alten Legende. Beim Wurf einer Münze 🪙 kommt man irgendwann nach Rom zurück. Beim Wurf von zwei Münzen 🪙 🪙 soll man in Rom seine große Liebe finden. Wer sich die Ehe oder Scheidung wünscht, wirft drei Münzen 🪙 🪙 🪙. Durch die extrem hohe Besucherzahl muss der Trevi-Brunnen regelmäßig von seinen Münzen befreit werden. Die Touristen füllen die Staatskasse durch ihre Münzwürfe jährlich mit über 1,4 Mio. Euro. Wir beobachten kurz das Spektakel am Brunnen und die Ansammlung von fotowütigen Touristen. Offensichtlich reicht es für manche nicht aus, ein oder zwei schönes Fotos zu schießen, es werden ganze Fotostrecken gemacht. Keine Ahnung, warum manche Influencer 100 Fotos von einem Brunnen brauchen 🥸. Wir haben das ihr hier oben sehen könnt. Mehr war nicht zu machen 😂, ohne dass wir ein paar Leute in den Brunnen bewegt hätten.

Auf den letzen Metern zum Hauptbahnhof von Rom werfen wir noch den einen oder anderen Blick nach links und rechts in die netten kleinen Gassen und beenden damit unsere Tour durch Rom. Uns ist die Zeit in wahrsten Sinne des Wortes „davongelaufen“ 🤯 und wir haben bei weitem nicht alles geschafft, was wir uns vorgenommen hatten. Aber wir sind jetzt auch gerädert und müde von dem Trubel in der Stadt Rom und freuen uns auf die ruhige Zugfahrt 🥱.

Eventuell wäre es schlau, Teile mit der Metro zu fahren. Denn trotz mehr als 20.000 Schritten gibt es zu viel zu sehen und die Entfernungen summieren sich.

Mit dem Zug zurück nach Civitavecchia

Am Bahnhof angekommen, kaufen wir uns an den zahlreichen Automaten im großen Hauptbahnhof wieder das Ticket für die Fahrt nach Civitavecchia. Es befinden sich gleich mehrere Automaten am Eingang und es ist Personal vorhanden, die bei Eingabe-Problemen hilft. Achtung: vom Ticketschalter laufen wir sicher gute 10-15 Minuten, bis wir das richtige Bahngleis erreichen. Bitte genügend Zeit einplanen, die Wege im Hauptbahnhof Rom sind sehr, sehr weit.

Am Bahnsteig angekommen, möchten wir einsteigen, aber die Türen lassen sich nicht öffnen, obwohl der Zug in ein paar Minuten abfährt. Wir sind verunsichet ob wir hier richtg sind, Gleis und Zeitangabe auf dem Ticket stimmen. Erst zu Abfahrtszeit kommt eine Bahnangestellte und schließt den Zug auf. Das ist vermutlich die italienische Mentalität „stai calmo“ 😂.

In Civitavecchia angekommen sind wir natürlich nicht die einzigen Kreuzfahrtgäste, die wieder zum Schiff zurück müssen. Fast alle Zuggäste wollen zeitgleich zum Kreuzer. Aber am Bahnhofsausgang stehen mehre Taxi-Busse bereit. Wir schließen uns mit einer Gruppe zusammen und teilen uns ein Taxi. Jeder zahlt 5 EUR für die Fahrt zum Hafen von Civitavecchia bis zum Schiff.

Nach diesem langen und anstrengenden Tag freuen wir jetzt auf ein leckeres Abendessen 🍽 und einen Absacker 🍹 an der Bar. Wir werfen nochmal einen müden Blick auf den Hafen von Civitavecchia und fallen in unser Bett. Erst mal alles verarbeiten, was wir heute erleben durften 😴.

Fazit

Rom ist eine beeindruckende und sehr quirlige Stadt. Hier reiht sich eine Sehenswürdigkeit an die andere und man schafft es kaum den Mund vor lauter Staunen 😮 zu schließen. Wir fanden es auf der anderen Seite sehr überlaufen 😵‍💫. Trotz unseres Besuches außerhalb der Ferienzeit im April war es teilweise unmöglich sich in „Ruhe“ etwas anzusehen. Wie es in den Sommermonaten hier aussieht, wollen wir uns gar nicht vorstellen. Wir haben es lieber etwas ruhiger und entspannter 😌. Aber trotz allem ist Rom auf jeden Fall einen Besuch wert, der aber gut vorgeplant werden sollte 👍.

Deine Tipps und Erfahrungen

Was sind deine Erfahrungen, deine Tipps als Kreuzfahrer in Rom?
Wir freuen uns auf deinen Kommentar und nehmen hilfreiche Erfahrungen gerne in den Artikel für alle weiteren kleinen und großen Kreuzfahrer auf!
Danke fürs Lesen und Teilen.

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